DER RECHSTANWALT ALS
MEDIATOR UND STAATLICH ANERKANNTE GÜTESTELLE IN DRESDEN

Als Dozent an der TU Dresden, an der ich seit 2009 als Lehrbeauftragter für Mediation unterrichte, versuche ich den Studenten das beizubringen, was den meisten Menschen im Alltag immer wieder schwer fällt: Eine Konfliktbearbeitung, in der Verständnis und Empathie die maßgeblichen Werkzeuge sind.

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Was ist Mediation? 

“Mediation ist ein vertrauliches und strukturiertes Verfahren, bei dem Parteien mithilfe eines oder mehrerer Mediatoren freiwillig und eigenverantwortlich eine einvernehmliche Beilegung ihres Konflikts anstreben.” 

 

 § 1 Abs. 1 Mediationsgesetz

Als Wirtschaftsmediator bin ich gerne für Sie tätig. Ich arbeite aber auch mit Kolleginnen und Kollegen zusammen und bei manchen Konflikten, etwa in Familienstreitigkeiten oder in speziellen, eher technischen Prozessen, unterstütze ich Sie auch bei der Suche nach einem geeigneten Mediator.

 

Auf dem Foto sehen Sie mein altes Mediationsbüro, bevor meine Ehefrau, Kathrin Schmidt, hier ihr Kommunikationsbüro eröffnet hat. Sie ist ebenfalls Mediatorin und ich arbeite in diesem Bereich mit ihr zusammen. 

Für eine Mediation eignen sich die Räume gut, weil wir dort über die geeigneten Einrichtungen verfügen. Ihre eigenen Räume können aber genauso gut in Frage kommen oder ein Konferenzraum in einem Hotel. Ich selbst hoffe, dass ich in ein paar Jahren Mediationsreisen nach Mallorca organisieren werde. Wenn Sie daran Interesse haben, lassen Sie es mich wissen. Ich würde das Projekt gerne vorziehen!

Der Vorteil bei der Mediation liegt vor allem darin, dass langfristige Beziehungen nicht nur erhalten bleiben, sondern gestärkt werden. Deshalb kommt dieses Verfahren immer dann in Betracht, wenn die Parteien eines Konfliktes auch in Zukunft noch etwas miteinander zu tun haben müssen oder wollen. Ich denke hier an Partner (-Unternehmen) in langfristigen Vertragsverhältnissen, Arbeitnehmer - Arbeitgeberverhältnisse, Familienangehörige in Familienunternehmen u.a.

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Wie steht es mit den Kosten?

Vor der Beauftragung steht immer die Frage nach den Kosten. Für Mediationen eignen sich Honorarvereinbarungen. Unabhängig vom Gegenstandswert können Sie jederzeit das Verfahren abbrechen und es wird nur die Arbeit bezahlt, die auch erbracht wurde. Bei Mediationen ist die Regel, von der es Ausnahmen gibt, dass die Parteien sich die Kosten teilen.

Mein Stundensatz beträgt 180,00 € als Regelstundensatz. Abgerechnet werden angefangene 5 Minuten. Der Regelstundensatz gilt für gewerbliche Mandanten mit durchschnittlichen Gegenstandswerten von bis zu 50.000,00 €.

Bei sehr hohen Gegenstandswerten kann ein höherer Betrag angebracht sein, bei Privatleuten und/oder sehr niedrigen Gegenstandswerten geht es auch günstiger. Darüber muss man dann sprechen. Regelmäßig vereinbare ich eine Vergleichsgebühr als Erfolgshonorar, sollte es zu einem einvernehmlichen Abschluss kommen.

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Was ist eine staatlich anerkannte Gütestelle?

Wenn Sie vor Gericht gehen, können Sie sich den Richter nicht aussuchen. Sie können sich zwar beschweren, wenn das Gericht monatelang Ihre Sache nicht voranbringt, es nutzt aber nichts und eine Garantie, dass das Gericht die Sache zutreffend behandelt, haben Sie auch nicht. Häufig ist von Anfang an das wahrscheinlichste Ergebnis ein Vergleich.

Seit 2002 bin ich staatlich anerkannte Gütestelle, wenn Sie so wollen: Vom Staat anerkannter Schlichter.

Das Güteverfahren ist wie das Mediationsverfahren freiwillig und auf Konsens ausgerichtet. Die Arbeitsweise des Schlichters ähnelt aber mehr der eines Schiedsrichters. Am Ende des Güteverfahrens steht entweder ein Vergleich, der auch darin bestehen kann, wie der Streit - etwa durch einen Sachverständigen im Wege einer Schiedsgutachtenvereinbarung - weiter entschieden werden soll, oder durch die Feststellung, dass das Güteverfahren gescheitert ist.

Entscheidender Vorteil des Güteverfahrens:

Wenn die Parteien wirklich interessiert sind, ihren Konflikt zu verstehen, zu einem sinnvollen Ergebnis zu kommen und ein Mediationsverfahren nicht in Frage kommt, dürfte dieses Verfahren das Schnellste und Effektivste sein. Wenn die Parteien selbst anwaltlich vertreten sind, ist es kaum denkbar, dass man nicht in sehr kurzer Zeit zu einem Ergebnis kommt, mit dem die Parteien auch wirklich einverstanden sind.