Seit 1986 trete ich regelmäßig vor Gerichten auf und habe somit in tausenden von Gerichtsverhandlungen meine "Kampftechnik" erproben können. Die sichere Beherrschung des Vefahrensrechs ist aber für den Ausgang eines Prozesses häufig von größerer Bedeutung als besondere Kenntnisse des materiellen Rechts.
Die Kenntnisse des materiellen Rechts werden vielfach überbewertet. Denn vor allem steht immer noch die Fähigkeit zum juristischen Denken, die man nicht dadurch kompensieren kann, dass man viele Entscheidungen gelesen hat. Aber ohne Rechtswissen geht es eben auch nicht. So sorge ich mit regelmäßigen Fortbildungen dafür, dass ich auf dem Laufenden bleibe und über das Internet und (ziemlich teuren) Zugängen zu juristischn Datenbanken wie juris oder beck-online verfüge ich über eine "Bibliothek", über die noch vor einigen Jahren eine Großkanzlei gestaunt hätte.
Und wenn das alles nichts hilft, kann man mit entsprechender Prozesserfahrung vielleicht wenigstens noch dafür sorgen, dass der Kollege seinen Vortrag nachbessern kann.
Terminsvertretungen sind auch gegen Stundenhonorar möglich.